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Corinna Deppner

 

Corinna DeppnerCorinna Deppner, Dr. phil., Jg. 1985, studierte Hispanistik und Germanistik an der Universität Hamburg. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ihre Magisterschrift ist der Erzählung „El Aleph“ von Jorge Luis Borges gewidmet und wird in erweiterter Form im Universitätsverlag Potsdam 2016 erscheinen.

Mit ihrer Promotion sind Forschungsschwerpunkte zur Wissenstransformation in literarischen Texten der Moderne, zum Einfluss jüdischer Kultur auf die spanischsprachige Literatur und zu Fragen der Schrift- und Bildkultur verbunden. Die Doktorarbeit erschien 2016 unter dem Titel „Wissenstransformationen in fiktionalen Erzähltexten. Literarische Begegnungen mit jüdischer Erinnerungskultur im Werk von Jorge Luis Borges, Mario Vargas Llosa und Moacyr Scliar“ (Peter Lang Verlag).

Als Lehrbeauftragte des Romanistischen Instituts der Universität Hamburg hat sie u.a. zur Exilliteratur Argentiniens geforscht und gelehrt.
Von April 2011 – April 2015 war sie als freie Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden tätig.

Im Rahmen des Körber-Fonds Nachwuchsforschung hat sie die internationale Tagung „La paradoja como forma literaria de la innovación. Jorge Luis Borges entre la tradición judía y el hipertexto“ (25.06 –  26.06.2015) im Warburg-Haus Hamburg ausgerichtet.

Ihr aktuelles Forschungsprojekt an der Universität Erfurt betrifft die Converso-Literatur des Siglo de Oro im Kontext der Emotionsforschung.

 

Publikationen

Monographien:

2009    El Aleph – eine Metapher der Moderne und ihrer différance Magisterschrift, Universität Hamburg

2011    La fotografía como metáfora de la memoria: La buena letra de Rafael Chirbes en el contexto del concepto histórico de Walter Benjamín, in: IBEROAMERICANA. Interdisziplinäre Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Geschichte und Sozialwissenschaften, 2011 (im Druck)

E-Mail: corinnadeppner@gmx.net